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Großveranstaltungen wie das Parklife-Musikfestival stellen die Polizei vor große organisatorische Herausforderungen. Zur Gewährleistung der Sicherheit bei solchen Veranstaltungen setzt die Greater Manchester Police (GMP) auf das Axon-Ecosystem und nutzt Body-Cams, am Körper getragene Kameras (BWCs) mit Live-Streaming-Funktionen, um das Lagebild und die Sicherheit der Teilnehmenden zu verbessern. Diese Fallstudie untersucht die Auswirkungen der Body-Cam-Technologie auf die Kommunikation mit den Behörden, die Effizienz der Nachbesprechung und das Verhalten der Zielpersonen.
Parklife-Musikfestival und die Greater Manchester Police (GMP)
Parklife-Musikfestival und die Greater Manchester Police (GMP)
Großveranstaltungen wie Parklife erfordern die Koordination vieler Beteiligter, darunter mehrere hundert Polizeibeamte, die für den Schutz der 60.000 bis 80.000 Festivalbesucher verantwortlich sind.
Superintendent Phil Spurgeon, der Silver Commander der Polizei bei der Veranstaltung, erklärt: „Meine Rolle als Silver Commander bei dieser Veranstaltung besteht darin, die Strategie des Golden Commander in einen taktischen Plan umzusetzen … Technologie ist heute ein wesentlicher Bestandteil der britischen Polizeiarbeit, und wir setzen sie bei dieser Veranstaltung sehr gut ein, um unsere Mitarbeiter und die Menschen auf dem Festival zu schützen.
Das Team von Superintendent Spurgeon verwendet Axon-Body-Cams, um den Kommandeuren im Kontrollraum einen direkten Überblick über die Ereignisse vor Ort zu ermöglichen. Dieses unmittelbare Situationsbewusstsein ist entscheidend, um fundierte Entscheidungen zu treffen und Reaktionen effektiv zu koordinieren. „Ich habe die Möglichkeit, Live-Bilder im Kontrollraum zu sehen. Das verschafft mir einen echten Vorteil in Bezug auf das Lagebild, was mit einer Drohne oder Videoüberwachungskamera (CCTV) so nicht möglich ist."
Chief Inspector Glen Rees verbringt auf dem Parklife-Musikfestival die meiste Zeit „im Kontrollraum der Veranstaltung … zusammen mit den Organisatoren, den Sanitätern und anderen Notfalldiensten, wodurch wir ein gemeinsames Lagebild für das Geschehen auf der Veranstaltung haben. […] Alles, von der Videoüberwachung bis hin zu am Körper getragenen Kameras, hilft uns dabei, effizient zu kommunizieren.“
Durch Einbindung der Feeds von Axon-Body-Cams in andere technologische Lösungen kann die GMP die nahtlose Zusammenarbeit mit anderen Behörden verbessern und dabei gleichzeitig ein einheitliches Vorgehen in puncto Sicherheit bei Großveranstaltungen gewährleisten.
Body-Cams unterstützen die GMP nicht nur während des Einsatzes. Das Videomaterial ist auch für die Analyse und Nachbesprechung nach dem Einsatz sehr nützlich.
„Wir werden die Aufnahmen der Body-Cams auch im Rahmen der Nachbesprechung nach dem Einsatz verwenden. Wir schauen uns also den Einsatz im Allgemeinen an und verwenden das Material, um bestimmte Vorfälle zu untersuchen, die wir besser verstehen müssen“, erklärt Superintendent Phil Spurgeon. Dieser gründliche Nachbesprechungsprozess ermöglicht es der GMP, Taktiken und Strategien für zukünftige Veranstaltungen kontinuierlich zu verbessern.
„Alle relevanten Aufzeichnungen werden auf der Polizeiwache gespeichert und können als Beweismittel für die Strafverfolgung, die Untersuchung des Vorfalls und die Nachbesprechung verwendet werden“, fügt Chief Inspector Glen Rees hinzu. Diese Videobeweismittel beschleunigen nicht nur die Gerichtsverfahren, sondern dienen auch als Trainingsinstrument, das die Vorbereitung und Effizienz der Beamten bei künftigen Einsätzen verbessert.
Body-Cams sind nicht nur während und nach einem Einsatz hilfreich. Sie haben nachweislich eine abschreckende Wirkung im Hinblick auf antisoziales Verhalten. „Body-Cams helfen unseren Einsatzkräfte auf jeden Fall, sich im Einsatz sicher zu fühlen. Die Tatsache, dass sie sie tragen, hat oft eine beruhigende Wirkung auf die Leute. Und wenn nicht, liefert sie uns wirklich gute Informationen und Beweismittel zu Straftaten“, sagt Superintendent Spurgeon. Für die GMP und andere Behörden auf der ganzen Welt fördert der Einsatz von Bodycams die Einhaltung der Vorschriften, schreckt potenzielle Straftäter ab und trägt so zu einem sichereren Umfeld für Beamte und Zivilisten bei.
Die Einführung von Body-Cams, der am Körper getragenen Kameratechnologie von Axon hat sich für die GMP als äußerst vorteilhaft erwiesen. Durch die Verbesserung der Kommunikation, der Effizienz und des Verhaltens von Zielpersonen hat die Body-Cam-Technologie der GMP dabei geholfen, einen neuen Standard für die öffentliche Sicherheit und das Veranstaltungsmanagement zu setzen.
Es zeichnet die Handlungen anderer auf und sammelt Beweismittel, die in einem Gerichtssaal vorgeführt werden können, wo ein Richter und eine Jury sie sehen können“, erläutert PC Charlie Smart von der Roads Policing Unit. „Sie … zeigt ein wahrheitsgetreues Bild dessen, was geschehen ist“, fügt Sergeant Mohammed Waqas hinzu. Die GMP freut sich darauf, auch in Zukunft modernste Technologie einzusetzen, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten und die Effizienz der Behörde zu steigern.